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FACHWERKHAUS

HISTORISCHE BAUWEISE


Die Fachwerkbauweise ist eine historische Bauweise, die im Neubau nur noch selten Anwendung findet.

Der Begriff "Fachwerk" bezeichnet eine traditionelle Holzskelettbauweise, bei der die Zwischenräume (Gefache) des Skeletts durch Flechtwerk, Bohlen und Lehm ausgefüllt werden. Das Hauptelement des Skeletts sind die sogenannten Ständer, die auf Schwellen aufgesetzt werden. Deshalb wird der Fachwerkbau häufig als "Ständerbau" bezeichnet, insbesondere bei über die Geschosse durchlaufenden Ständern.

Zur Decke hin bildet der sogenannte Rähmbalken den oberen Wandabschluss. Zwischen den Ständern befinden sich waagerechte Riegel, die die einzelnen Fachungen erzeugen.      Die Aussteifung erfolgt über schräg verlaufende Streben.
Für alle Anschlüsse werden zimmermannsmäßige Verbindungen wie Überblattungen, Zapfen und Versätze verwendet.

Die verwendeten Holzquerschnitte sind sehr groß gewählt und weisen dadurch teilweise starke Verformungen und Risse auf.
Das Fachwerk ist sichtbar und der direkten Witterung ausgesetzt.
Trotz dieser konstruktiv ungünstigen Einbausituation für das Holz beträgt die technische Lebensdauer oft mehr als 300 Jahre.

Grübbel baut moderne Fachwerkhäuser

Die Grundkonstruktion besteht aus der Holzrahmenbauweíse, die Fachwerkkonstruktion wird als äußere Schale davor gestellt.

So bleibt der handwerkliche Erfahrungsschatz unserer Zimmermeister und Gesellen erhalten und kann an zukünftige Generationen weitergegeben werden. 

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Detaillösung eines Fachwerkhauses

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Computerplanung einer Fachwerkkonstruktion

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Wohnhaus, Fassade in Eichen-Fachwerk

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