Wandaufbau in Holzständerbauweise.
Die Grübbel-Wand.
Die Holzwand – ein abgestimmtes System.
Der Wandaufbau entscheidet wesentlich darüber, wie energieeffizient, behaglich und dauerhaft ein Holzhaus ist. Jede Schicht übernimmt eine eigene Aufgabe. Erst ihr genau geplantes Zusammenspiel sorgt für Stabilität, Luftdichtheit, Wärme-, Feuchte-, Schall- und Brandschutz.
Beim Holzrahmenbau wird die tragende Ebene zugleich für die Dämmung genutzt. Dadurch kann die Konstruktion vergleichsweise schlank bleiben und dennoch hohe bauphysikalische Anforderungen erfüllen.
Die Grübbel-Wand – Schicht für Schicht bewährt.
Die Grübbel-Wand gleicht einem intelligenten Mehrschichtsystem. Jede Schicht erfüllt dabei eine präzise Funktion für die Statik, den Feuchtigkeitsschutz und die Wärmedämmung.
Grübbel-Wandaufbau – von innen nach außen
Innenanstrich
Zwischen- und Schlussanstrich mit weißer DispersionsfarbeInnenwandverspachtelung
Q3-Oberflächenqualität inklusive Schleifen und Gitternetzstreifen an allen FugenGipskartonplatte
12,5 mmHolzwerkstoffplatte
15 mm OSB-PlatteHolzständerwerk mit Wärmedämmung
240 mm starke Konstruktion aus DUO-Balken oder Rippenholz 60/240; Gefache mit 240 mm NaturdämmstoffHolzweichfaserplatte
60 mmFugenloser Edelputz
Einschließlich Vorspachtelung und Gewebearmierung
Sie möchten mehr zum Wandaufbau erfahren?
Mehr Informationen zu den einzelnen Schichten der Wand und ihrer jeweiligen Funktion erhalten Sie im Bereich Holzbau Wissen.
Wärmeschutz im Winter und im Sommer.
Eine gut gedämmte und wärmebrückenarm geplante Außenwand reduziert den Energiebedarf des Hauses. Im Winter bleibt Wärme länger im Gebäude. Im Sommer verzögert der abgestimmte Aufbau das Eindringen von Hitze und unterstützt ein ausgeglichenes Raumklima.
Wie leistungsfähig eine Wand tatsächlich ist, zeigt unter anderem ihr U-Wert. Er beschreibt, wie viel Wärme durch das Bauteil nach außen gelangt. Der Wert muss immer für den konkreten Grübbel-Wandaufbau berechnet und zusammen mit Dach, Fenstern, Bodenplatte und Haustechnik betrachtet werden.
Schutz vor Feuchtigkeit: geplant statt versiegelt.
Holz bleibt dauerhaft tragfähig, wenn es konstruktiv vor anhaltender Feuchtigkeit geschützt wird. Deshalb werden Innen- und Außenschichten so aufeinander abgestimmt, dass möglichst wenig feuchte Raumluft in die Konstruktion gelangt und vorhandene Feuchtigkeit sicher austrocknen kann.
Entscheidend sind eine sorgfältig ausgeführte luftdichte Ebene, sichere Anschlüsse an Fenster, Decken und Dach sowie ein verlässlicher Witterungsschutz. Grübbel schützt die tragenden Holzkonstruktionen mechanisch und konstruktiv nach DIN 68800 und verzichtet dabei auf chemische Holzschutzmittel.
Ruhe und Sicherheit sind Teil der Konstruktion.
Beim Schallschutz wirken Beplankungen, Dämmung, Befestigung und die Entkopplung einzelner Schichten zusammen. Welche Schalldämmung erreicht wird, hängt vom konkreten Aufbau und den jeweiligen Anforderungen ab.
Auch der Brandschutz wird nicht dem Material allein überlassen. Dimensionierung, Bekleidungen, Anschlüsse und nachgewiesene Feuerwiderstände werden projektspezifisch geplant. So kann eine Holzrahmenwand dieselben bauordnungsrechtlichen Schutzziele erfüllen wie andere Bauweisen und -materialien.
Außen so individuell wie die Architektur.
Die Konstruktion legt die sichtbare Gestaltung nicht fest. Holz-, Putz- und Plattenfassaden lassen sich ebenso realisieren wie Kombinationen unterschiedlicher Materialien. So kann der gleiche konstruktive Grundgedanke sehr verschiedene architektonische Ausdrucksformen tragen.
Sie möchten den Aufbau genau verstehen?
Wir erläutern Ihnen, welche Wandkonstruktion für Ihr Haus vorgesehen ist und wie die einzelnen Schichten zu Energieeffizienz, Wohnkomfort und Langlebigkeit beitragen.