Familienunternehmen Grübbel.
Holzbau seit 1927.
Fast 100 Jahre in kurz.
Seit 1927 arbeiten wir bei Grübbel mit Holz. Aus einer Bau- und Möbeltischlerei ist über die Jahrzehnte ein Unternehmen gewachsen, das heute Architektur, Planung, modernen Holzbau und handwerkliche Ausführung unter einem Dach verbindet.
Vieles hat sich in dieser Zeit verändert: die technischen Möglichkeiten, die Aufgaben und die Größe der Projekte. Geblieben sind die Freude am natürlichen Werkstoff Holz, der hohe Anspruch an die eigene Arbeit und die Überzeugung, dass Qualität, Verlässlichkeit und Vertrauen ein gutes Gefühl erzeugen.
Die Anfänge: Handwerk aus der Region
Die Geschichte von Grübbel beginnt 1927 in Bad Oeynhausen-Rehme. Tischlermeister Heinrich Grübbel gründet gemeinsam mit seiner Ehefrau Martha eine Bau- und Möbeltischlerei mit angeschlossener Zimmerei.
Holz ist zu dieser Zeit ein selbstverständlicher Bestandteil des regionalen Bauens. Rundhölzer werden über die Weser geflößt und im Raum Rehme zur Weiterverarbeitung angelandet. Der junge Betrieb übernimmt schon bald größere handwerkliche Aufgaben für industrielle Auftraggeber wie die Weserhütte sowie für Siedlungsbauten in Bad Oeynhausen und Umgebung.
Saubere handwerkliche Arbeit, Verlässlichkeit und die enge Verbindung zur Region prägen Grübbel von Anfang an.
Aufbau und Weiterentwicklung ab 1951
Nach dem Zweiten Weltkrieg übernehmen Günter und Dorothea Grübbel die Verantwortung für den Betrieb. In den folgenden Jahrzehnten wird das Leistungsspektrum Schritt für Schritt erweitert.
Neben dem konstruktiven Holzbau gewinnen Innenausbauten, individuell gefertigte Möbel und Einbauküchen an Bedeutung. Gleichzeitig entwickelt sich der Betrieb organisatorisch und technisch weiter und festigt seine Position als anerkannter Handwerksbetrieb in der Region.
Das 50-jährige Betriebsjubiläum wird 1977 in der eigenen Türenfertigung gefeiert. Es steht für eine Zeit des Wachstums und für den Wandel von einem klassischen Handwerksbetrieb zu einem immer breiter aufgestellten Holzbauunternehmen.
Neue Möglichkeiten im Holzbau
Bereits ab Mitte der 1960er-Jahre übernimmt Grübbel technisch anspruchsvollere Holzbauaufgaben. Leimholzkonstruktionen und größere Spannweiten eröffnen neue Möglichkeiten, insbesondere beim Bau von Hallen und Gewerbegebäuden.
Damit erweitert sich auch das Verständnis des eigenen Handwerks: Neben die traditionelle Einzelanfertigung treten konstruktiv durchdachte und technisch präzise Holzbaulösungen. Handwerkliches Können und Ingenieurwissen wachsen immer enger zusammen.
Vorgefertigte Holzhäuser und ein neuer Standort
Ab den 1970er-Jahren beginnt Grübbel mit der Entwicklung vorgefertigter Wohnhäuser in Holzständer- und Holzrahmenbauweise. Mit Gernot und Anke Grübbel übernimmt 1984 die nächste Generation Verantwortung für das Unternehmen.
Ein wichtiger Schritt folgt 1989 mit dem Erwerb des heutigen Betriebsgeländes Hinterm Schloß 3 in Bad Oeynhausen-Eidinghausen. Der neue Standort ermöglicht es, Fertigung, Verwaltung und Projektbearbeitung räumlich zusammenzuführen.
In dieser Zeit beginnt Grübbel auch mit der Realisierung schlüsselfertiger Bauvorhaben. Das Leistungsspektrum wird um die Massivholzbauweise und eine eigene Dachdeckerei ergänzt.
Ökologisch bauen, individuell planen
In den 1990er-Jahren rücken ökologische Fragen im Bauen immer stärker in den Mittelpunkt. Grübbel richtet Materialauswahl und Konstruktionen konsequent auf nachhaltige und langlebige Lösungen aus.
Mit dem Eintritt von Eckhard und Katja Grübbel im Jahr 1997 gewinnt die Verbindung von Architektur, individueller Planung und schlüsselfertiger Ausführung zusätzlich an Bedeutung. Wohnhäuser und Objektbauten werden nun zunehmend ganzheitlich entwickelt – von der ersten Idee bis zur fertigen Übergabe.
1998 spezialisiert sich Grübbel bewusst auf die Holzrahmenbauweise ohne chemischen Holzschutz. Fassaden mit Holzweichfaserdämmstoffen und mineralischen Putzsystemen sowie natürlich alternde Holzverschalungen aus Lärche zeigen früh, wie sich moderner Holzbau, Gestaltung und ökologisches Denken miteinander verbinden lassen.
Architektur und Handwerk unter einem Dach
Im Jahr 2000 entsteht mit dem Musterhaus HS5 ein frühes Passivhaus auf dem Grübbel-Betriebsgelände. Kurz darauf wird das „Grübbel Architektur.Atelier.“ als eigenständige Planungseinheit innerhalb des Familienunternehmens gegründet.
Damit wachsen Architektur, Konstruktion und handwerkliche Ausführung noch enger zusammen. Grübbel übernimmt zunehmend auch Sonderbauten, Kindertagesstätten und schlüsselfertige Objektbauten als Generalunternehmer. Gleichzeitig werden die Fertigungskapazitäten erweitert und die Projektorganisation weiter professionalisiert.
Individuelle Wohnhäuser und Objektbauten
Seit 2002 werden neben individuellen Wohnhäusern auch schlüsselfertige Kindertagesstätten, Schulbau und kommunale Projekte in Holzfertigbauweise realisiert. Das Betriebsgelände sowie die Kapazitäten in Planung, Fertigung und Projektbearbeitung werden erneut ausgebaut.
Christian und Sabine Borchert treten 2022 als Gesellschafter in die Firmengruppe ein. Seitdem führen Eckhard Grübbel und Christian Borchert das Unternehmen gemeinsam.
Die fachliche Vernetzung im Deutschen Holzfertigbauverband, im Netzwerk 81fünf und in der Initiative „Holz & Klima“ unterstreicht den Anspruch, den modernen Holzbau aktiv mitzugestalten.
Was bleibt, ist unser Anspruch
Heute steht Grübbel als Generalunternehmer für integriertes Bauen mit Holz: von der individuellen Architektur und Planung über den Holzbau bis zur schlüsselfertigen Umsetzung.
Wir bauen heute anders als im Jahr 1927. Aber aus derselben Haltung heraus. Wir hören zu, denken voraus, arbeiten sorgfältig und übernehmen Verantwortung für das Ganze. Als Familienunternehmen, als Handwerker und als Team.
Denn das gute Gefühl entsteht nicht erst, wenn ein Gebäude fertig ist. Es entsteht auf dem gesamten Weg dorthin. Mit unserer Freude am Tun. Und mit Ihrer Vorfreude auf das, was entsteht.
Deshalb steht Grübbel für: Bauen mit gutem Gefühl.